A witchy Life

by Napgyermek


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Au
Bewegung
27.08.2017 19:40

Und wieder ist eine Woche verstrichen, in der ich virtuell eher schweigsam unterwegs war.
Es ist nur bedingt ein besorgniserregendes Zeichen – das Leben reisst mich einfach mit und nimmt mich entsprechend in Beschlag. Entsprechend ist aber auch Entwicklung möglich und diese lobe ich mir letztendlich mehr als Stillstand, der einen einfach nicht voranbringt.

 

Auf der Arbeit bekomme ich auf der neuen Betreuungsgruppe generell vermittelt, dass ich einfach absolut inkompetent bin. Positives scheint entweder nahezu nie stattzufinden, oder es wird einfach nicht bemerkt, geschweige denn verbal honoriert. Ich habe einfach irgendwie gefälligst zu funktionieren, so kommt es mir vor. Hinzu kommt, dass mein Praxisausbildner mir schon seit unserer ersten Begegnung einfach irgendwie... "schräg reinkommt"... schwer zu beschreiben. Ich mache einfach jede Menge Fehler bei ihm, über die ich mich im Nachhinein immer doppelt ärgere, da ich oft meinem eigenen Instinkt zuwider handle – der oftmals richtig handeln würde, würde ich mich nicht so subtil unter Druck setzen lassen.
Entsprechend bin ich gerade mental eher massiv geknickt unterwegs... Dieser Beruf, diese Berufung beduetet mir alles, daher nehme ich Rückschläge oft persönlich und ganz besonders schwer! Immerhin: Ich mag die Klienten. Sie machen es mir trotz ihrer Bequemlichkeiten oft leichter als so manches Teammitglied, indem sie offenes Interesse zeigen.

Kaiba-Tin (2017)

Ich versuche primär meinen Kummer unter anderen Dingen zu begraben: Zu Mabon soll sich der Energiefluss des Kollektivs massiv verändern und das scheine ich jetzt bereits zu merken.

 

Ich habe mir eine Vielzahl an Aufgaben aufgehalst, speziell im Unbequemen: Politisches Engagement, Finanzlage, persönliche Gesundheit, Aufräumaktionen in der gesamten Bude, der baldige Einzug eines neuen Hausgenossen, für den ich in der Familie die Verantwortung trage und der ein schweres Erbe anzutreten hat... Es steht viel an und es scheint kein Ende in Sicht. Das klingt möglicherweise höchst ungesund, vor allem im Anblick auf mein "normales" Pensum, das für viele Bekannte alles andere als normal zu sein scheint. Dennoch fasse ich das Ganze kurioserweise weniger als Stress drauf, ich freue mich sogar irgendwie drauf. Es wirkt gerade alles wie ein Rundum-Befreiungsschlag, ein Abstreifen so vieler, alter, schwerer Fesseln.

 

Der volle Terminplan wird regelmässig unterbrochen durch kleine Goodies für die gepeitschte Seele: Gerade erst am Donnerstag erschien ein neues Sammler-Tin von Seto Kaiba. Ich sass in der Berufsschule und zählte die Minuten, bis ich es endlich stolz in den Händen halten durfte!

 

Auch mit Cirrus, dem ruhigen Pol meiner schwachen Nerven, unternehme ich derzeit viel.
Gestern waren wir nach langer Zeit endlich mal wieder im Schwimmbad, was uns beiden sehr gut tat. Und heute machte er mit mir brav eine 8 km-Wanderung am Rhein entlang mit, die er mit seiner guten Laune und seiner beeindruckenden Disziplin bereicherte.

 

Es sind diese kleinen Momente, für die ich einfach unendlich und bewusst dankbar bin!
Sie verleihen mir die Kraft, Dinge zu stemmen, die ich aktuell selbst noch nicht für möglich halte.

Idylle im Grünen
Rotwasserstelz / Rötteln
Rheinufer
In der Ruine Weißwasserstelz
Umbra-Esbat: August 2017
Operation Pummel-Uff!

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