A witchy Life

by Napgyermek


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Lillith
02.09.2017 22:50

Seit heute Morgen erschüttert eine tiefe Unruhe unseren sonst so ruhigen Alltag.

 

Denn tatsächlich hat bei uns ein neues Familienmitglied Einzug gehalten, sogar einen Tag früher als geplant, damit ich bei der Eingewöhnung noch etwas anwesend bin, bevor es wieder mit allerlei Alltagspflichten losgeht. Bereits früh morgens fuhren wir mit dem Zug los, bis nach Gossau SG, wo wir unsere Lillith, auch Lilly genannt, in Empfang nahmen. Zitternd sass sie im Körbchen – bis wir bemerkten, dass sie nicht wegen des Herbstwetters zitterte, sondern weil sie so laut schnurrte. Die über einstündige Bahnreise bewältigte sie mit einer fast schon unheimlichen, tiefen Entspannung: Oft döste sie ruhig vor sich hin, trotz der vielen Vibrationen, Geräuschen und Düften um sie herum.

Als sie ihr neues Zuhause betrat, musste sie erst einmal alles gründlich ausschnüffeln, ehe sie sich sogleich als stubenrein erwies. Auch beim Futter zeigte sie sich vorbildlich: Das Biofutter ass sie restlos auf und trank auch gleich artig frisches Wasser.

 

Bis jetzt kristallisiert sich heraus, dass sie ein kerngesundes Jungtier ist, das mit einfach allem spielen möchte (sehr zum Leidwesen unserer Möbel). Zudem ist sie sehr menschenbezogen: Sie schnurrt auf Kommando und zudem sehr häufig, ausserdem macht sie keinen Schritt, ohne sich nicht als menschlichen Schatten zu erweisen. Ihre Schmuseanfälle teilt sie gerecht auf, in dem sie alle 5 Minuten abwechselt und vom einen zum anderen düst.

 

Sie ist also ein richtiger, kleiner Sonnenschein, den unsere obersoziale Lucy sicher gerne als Nachfolgerin angenommen hätte. <3

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