A witchy Life

by Napgyermek


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Se
Magickal moments
01.09.2017 19:20

Heute machte meine Betreuergruppe einen Tagesausflug ins Herz der Nation, nach Luzern.

 

Das Wetter, das seit Donnerstag markant auf "Herbst" umstellte, war geprägt von Regenschauern, doch glücklicherweise tat das weder den Klienten noch meinen Kollegen (vermute ich, so wirkte es zumindest) noch mir einen Abbruch.

 

Zuerst genossen wir gemeinsam ein üppiges Mittagsmahl beim Italiener, direkt gegenüber der berühmten und schmucken Kapellbrücke. Ich gönnte mir einen Nüsslisalat mit Ei als Vorspeise und herzhaft-scharfe Penne all' Arrabbiata als Hauptgang. Es schmeckte köstlich!

Anschliessend liefen wir zum nahen Steg, wo wir die "Gallia" bestiegen, einen prächtigen, historischen Schaufeldampfer. Mit dieser eindrucksvollen Maschinerie ging es über die wogenden Fluten des Vierwaldstättersees, der seine vier Arme in alle Himmelsrichtungen des Landes ausstreckt. Wir fuhren zwischen der Rigi und dem Bürgenstock hindurch, bis nach Beckenried. Dort fanden wir im "Rössli" Schutz vor den Regenschauern, das direkt neben der Anlegestelle liegt. Während sich alle um mich herum ihr Glacé-Dessert trotz der kühlen Temperaturen geniessen konnten, blieb ich standhaft und hielt mich an meinen Abnehmplan. Überraschenderweise gelang es mir ganz gut, ich verspürte gar keine Lust auf eine Zuckerrunde! :) Ausserdem war ich zu beschäftigt damit, zwischendurch immer wieder meiner Tagesaufgabe nachzugehen: Bewaffnet mit der Kamera des Wohnheims nervte ich so ziemlich alles und jeden mit meiner Dauerknipserei, um genug Fotos für einen anschliessenden Bericht zusammenzuhaben, der in der internen Zeitschrift veröffentlicht wird.

Nach dieser kurzen Pause begaben wir uns auf die herannahende "Stadt Luzern". Auch bei diesem Schiff handelte es sich um einen prunkvollen Schraubendampfer. Zusammen mit den Klienten bestaunten wir die Technik und die nebelverhangenen Berge. Ausserdem kam ich mit einem Kanadier namens David ins Gespräch, einem netten, älteren Herren, der auf einer Hochzeit eingeladen war und nun per Schiff zurück nach Luzern kehrte. Es war ein netter Plausch, der im Austausch vieler Nettigkeiten endete – so verliess ich das Schiff schliesslich mit einem Pin aus Fort Macleod und einigen, schönen Erinnerungen.

 

Am Bahnhof verabschiedete ich mich von "meiner" Truppe und übergab die kleine Sammlung voller Schnapschüsse der Gruppenleitung, denn ich kam der Einfachheit halber direkt per Zug nach Luzern und entsprechend war auch die Rückreise per Bahn geplant.

Altstadt von Luzern
Pin
Magick Shop

Vor Antritt des Rückwegs liess ich es mir jedoch nicht nehmen die geographischen Umstände zu meinen Gunsten zu nutzen: Denn nur wenige, malerische Gassen vom Bahnhof entfernt befindet sich die "Zwischenwelt", dem einzigen Magick Shop der Schweiz, der spezifisch auf Wicca ausgerichtet ist und bei dem vor allem spürar ist, dass die Leitung nicht einfach nur ein Geschäft betreibt, sondern auch mit Herz und Seele magisch dabei ist.
Mit einer glücklichen Ausbeute kehrte ich heim: Ich fand endlich ein passendes Täschchen für mein übergrosses Dalí-Tarot sowie einige Reisezauber. Da ich immer irgendwie unterwegs bin und oft auch spontan praktiziere, kann ich die immer gut gebrauchen.

 

Kurzum: Freya hat mich heute mit einem schönen Tag gesegnet, trotz des kräftezehrenden Wetters. Ich hatte viele, schöne Begegnungen und dafür bin ich überaus dankbar!

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Lillith

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