A witchy Life

by Napgyermek


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Au
Nachmittagsgedanken
13.08.2017 16:10

Gerade sitzen wir zu dritt am Rheinufer: Jackie, Cirrus und ich.

Das weiche Gras wirkt nur vermeintlich nass, in Wahrheit ist es eine bequeme Sitzgelegenheit.
Wir geniessen einen herrlichen Blick auf das letzte, verbliebene Wasserstelz-Schloss, das noch steht.
Der Sommer liegt in der flirrend heissen Luft, von der wir uns im Schatten ein wenig Erholung gönnen. Wir sind nicht die Einzigen: Viele Leute ziehen an uns in den Fluten des Rheins vorbei, auf Luftmatrazen und kleinen Booten, sich bequem vom mächtigen Strom treiben lassend.

Heute ist der letzte Tag des
Mittelalterspektakulums von Kaiserstuhl. Wie jedes Jahr ist es sehr schön, jedoch sind die romantischen Gassen des Städtchens in dieser Hitze plötzlich merklich eng, die Schlangen lang, die Plätze abseits der sengenden Glut rar.
Eine Weile schlenderten wir angetan durch das mittelalterliche Treiben, jetzt benötigen wir jedoch eine Pause von all dem Trubel. Schlussendlich haben wir, was wir wollten: Eine schöne Zeit gemeinsam.

Uns so sitzen wir hier und reden über die Götter und die Welt, während Belle die Markterrungenschaften meines kleinen Bruders (8 Bergkristallspitzen aus den Schweizer Alpen) mit dem frischen Quellwasser von Vater Rhein segnet.

 

Ich liebe diese Momente, in denen wir einfach leben können und dürfen und bin tief dankbar – wer weiss, wie lange wir dieses Vergnügen noch als selbstverständlich erachten dürfen...

Rhein-Segen
Abendgedanken

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